Digitalisierung – einfach und klar definiert

Kein anderes Thema setzt die Wirtschaft und Politik so unter Druck wie das der Digitalisierung. Aus allen Ecken der Beratungswelt tauchen plötzlich hundertfache Experten auf, die sich dem Thema und dessen Lösung verschrieben haben. Doch wie einfach und klar lässt sich die Digitalisierung fassen? Anbei ein pragmatischer Ansatz!

Digitalisierung – Ein Zug ohne Haltestation

Sie ist in vollem Gange und lässt sich nicht rückgängig machen. Der technische Fortschritt ist eine Aufgabe von Generationen. Jede einzelne hat neue Ansätze hervorgebracht und diese stetig weiterentwickelt. Heute ist es, wie die jahrhunderte zuvor, der technische Fortschritt.

Der Zug der Digtalisierung startete mit den ersten hochkomplexen IT-Unternehmen und hat durch die Evolution der Soft- und Hardware die Alltagstauglichkeit erreicht. Das Internet wird zur neuen Schule und Vertraunesquelle für alle Informationen und die Schule gehört zum alten Eisen. Wir merken es in unserem Privatleben. Die exponentzielle Kurve der Entwicklung nimmt fahrt auf. Eines ist dabei sicher. Anhalten wird Sie nicht.

Zu viele Möglichkeiten der Vereinfachung, Vernetzung und Effizienz stehen dem gierigen Kapitalismus und globalen Märkten gegenüber. In einem kurzen Gespräch mit dem Philosophen Richard David Precht nach eine Vortrag in Köln stellte ich die Frage, ob im Kommunissmuss oder Sozialismuss dieser enorme Fortschritt der Digitalisierung ebenfalls möglich gewesen wäre. Dies war seine Antwort

„Der Kapitalismuss ist der Hauptantrieb für die Geschwindigkeit der digitalen Transformation. Nur ihm verdanken wir diese Entwcklung!“

Richard David Precht, Philosoph

Okay, Thema verstanden.

Die 3 Grundpfeiler der Digitalisierung kurz erklärt

  1. Effizienz durch Vernetzung
  2. Standards gehören ins Internet
  3. Entweder Sie oder jemand anderes

Auf den meisten Vorträgen bin ich immer wieder erstaunt, das lediglich globale, schnell wachsende und bekannte Unternehmen meist aus dem Silicon Valley als Beispiele genannt werden. Da gibt es dann Uber, Amazon, Airbnb, Netflix, Tesla et cetera pp.

Die wengisten scheinen sich mit der Herstellenden und Großindustrie und Ihren Abhängigkeiten zu beschäftigen.

1. Wenn alles spricht weis jeder Bescheid

Die vierte industirelle Revolution ist die der Effizienz. Schneller ,einfacher, Datengetriebener. Was beduetet aber diese Effizienz bezogen auf den produzierenden Mittelstand? Hier ein paar Ideen und Ansätze.

  • Sie vernetzen alle Maschinen und sehen Anhand einer Auswertung wie die Auslastung in Ihrer Produktion bestellt ist.
  • Sie vernetzen Ihre Maschinen oder Dienstleistungen mit der EDV Ihres Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiters um die Abläufe einfacher und effizienter zu machen
  • Sie lassen es eine Zeit laufen und überlegen, was die EDV für sie alles automatisiert erledigen könnte um Kosten und Zeit zu sparen
  • Sie entscheiden sich für ein neues Lager mit intelligener und automatischer Steuerung, welches von Maschinen bedient wird, das es schneller und zuverlässiger ist
  • Sie erstellen aus all diesen Daten einen monatlichen Report und definieren ihren Vertrieb udn das Marketing in kürzerer Zeit um, das Sie nun wissen, worauf es ankommt
  • Ihr Vertrieb läuft über digitale Kanäle, Adressdaten kaufen ist wirklich Old School
  • Interessenten kommen in einen sogennatne Funnel und werden individuell nach interaktion mit persönlichen Inhalten gefüttert
  • Die Bestellung wird Online ausgelöst, was zuverlässiger und einfacher ist
  • Die Bestellung, das Payment und die Lieferung laufen über die vernetzte Logistik
  • Mit den Auswertungen aus der Produktion ändern Sie ihre Prozesse und Struktruen da sie merken, das sie noch mehr Umsatz mit weniger Kosten machen können
  • Sie erstellen einen Blog in dem Sie über die Entwicklung und Themen aus ihrer Branche und neue Möglichkeiten für den Kunden schreiben

Sie merken, ich könnte stundenlang das Effizienzszenario weiterspielen, wie es tatsächlich einige der großen Unternehmen bereits erfolgreich umsetzen. Die Frage die Sie sich stellen müssen. Bestimmen Sie die Branche oder sind sie von ihr abhängig? Das macht einen entscheidenden Unterschied auf dem Weg der Digitalisierung. Machen Sie sich unabhängig!

2. Wenn alles spricht weis jeder Bescheid

Alles was sich nicht verändert kann über das Internet geregelt werden.

3. Das Olympia Prinzip – Digitalisierung unter Meistern

Der erste auf der Treppe ergatter den Markt und Positioniert die Flagge sprichwörtlich auf dem Mond. Der zweite bekommt Anteile am Markt und fährt eine andere Strategie und Positionierung zur Wettbewerbsabgrenzung. Der dritte eifert den anderen beiden nach und isst was übrig bleibt. So zu sehen in zig Branchen und Märkten zu sehen, die auf Endkunden (B2C) ausgerichtet sind.

Die wenigsten vergessen, das sie entweder den Markt durch Ihre eigene Plattform, ein Netzwerk oder einen Service bestimmen und somit für den Wettbewerb den Rest übrig lassen.

Denken Sie an eine gute Platzierung auf der ersten Seite bei Google. Ganz oben, ohne Anzeige mit vielen Kundenbewertungen und Top Links. Die anderen darunter verdienen dann auch irgendiwe ihr Geld. Aber nur die ersten beiden bestimmten den Markt.

Also, ist es ihr Ziel den Markt zu bestimmen oder wollen Sie mitziehen und reaktiv auf ihn reagieren? Viele Branchen haben nur eine einzige Monopolstellung zu vergeben. Und andere werden unter einem Monopol zusammengeführt. Sie sind am zug! Agieren oder reagieren?

Kategorie Blog

Lars Strempel hilft mittelständischen Unternehmen aus B2B und B2C bei der Gewinnung neuer Kunden durch digitale Geschäftsmodelle. Die Themen Positionierung, Marketing und Vertrieb in digitalen Zeiten sind seine Schwerpunkte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.